Nur ca. fünf Prozent aller Existenzgründungen in Deutschland basieren auf radikalen Innovationen, beruhen also auf wirklich neuen Ideen. Meist resultiert eine erfolgreiche Unternehmensgründung aus der Erweiterung oder Verbesserung einer bewährten Idee oder ihrer Übertragung auf neue Anwendungsfelder bzw. Märkte (knapp die Hälfte der Ideen wird schlicht aus den USA übernommen). Für Gründer heißt das: Erfolgversprechende Geschäfts- und Produktideen basieren nicht nur auf reiner Inspiration – sie können gezielt erarbeitet werden. Die Weiterentwicklung von bestehenden (eigenen und fremden) Ideen ist für neu gegründete, jedoch auch für etablierte Unternehmen existenziell.
Mindbeat Consulting hat ein Beratungspaket zur effizienten Ideengenerierung entwickelt, das maßgeschneidert auf die finanziellen und inhaltlichen Bedürfnisse von Existenzgründern und Kleinunternehmen ist.
Folgende Ziele können mit diesem erreicht werden:
Nicht nur die Innovationsworkshops selbst, auch deren Vorbereitung verläuft in enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern. Der geringe Projektumfang von ca. 7,5 Beratertagen eröffnet Existenzgründern und jungen Unternehmen die Möglichkeit, dass ein Großteil ihrer Kosten aus Fördergeldern übernommen wird.
Das Ideenpaket für Gründer läuft im Wesentlichen wie die übliche Beratung zur Ideenfindung für Großunternehmen ab, es wurden jedoch im Sinne der Effizienz in einigen Punkten spezifisch die Belange von Gründern berücksichtigt.
Auf Grundlage eines ausführlichen Briefings werden zwei Innovationsworkshops konzipiert. Präzise Suchfragen stellen sicher, dass der Prozess der Ideenfindung zielführend verläuft (in enger Abstimmung mit den Kunden können auch einzelne Suchfelder definiert werden). Weiterhin gehören die optimale Auswahl der Workshopteilnehmer und der best geeigneten Kreativitätstechniken zur individuellen Vorbereitung.
Zwei jeweils halbtätige Innovationsworkshops bilden den Kern der Ideenfindung. Sie werden je nach Anzahl der Teilnehmer von ein oder zwei Moderatoren geleitet. Der erste Halbtagesworkshop ist ein reiner Kreativworkshop, bei dem eine Vielzahl von Ideen generiert wird. Nach ausführlicher Nachbereitung werden die Ideen im zweiten Innovationsworkshop weiterentwickelt und hinsichtlich technischer Umsetzung und Kundennutzen präzisiert.
Sämtliche generierten Ideen werden ausführlich bewertet. Kriterien sind Attraktivität aus Kundensicht, Neuheit und Alleinstellungspotenzial im Markt und strategischer Fit zu Markenwerten und Positionierung des Auftraggebers.
Der Auftraggeber wird nun ein starkes Interesse daran haben, die entstandenen Top-Ideen vor Nachahmung durch den Wettbewerb rechtlich abzusichern. Für diesen Zweck gibt es verschiedene Schutzrechte, die aber jeweils nur für bestimmte Ausprägungsformen von Ideen in Frage kommen (einen Überblick verschafft unser früherer Blogbeitrag, der aufzeigt, wie man Produktinnovationen schützen kann). Im vorletzten Schritt prüft daher ein auf dieses Thema spezialisierter Diplom-Jurist die einzelnen Ideen darauf, welche grundsätzlichen rechtlichen Voraussetzungen sie ihrem Wesen nach erfüllen und spricht Handlungsempfehlungen aus, über welche Wege ihr Schutz veranlasst werden sollte. Dank dieser ersten rechtlichen Einordnung spart der Auftraggeber Zeit und Kosten, indem er nur die Schutzverfahren einleitet, die von vorn herein Aussicht auf Erfolg haben.
Für Existenzgründer und Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt bestehen, ist das Ideenpaket nicht nur inhaltlich, sondern auch preislich besonders attraktiv: Diese sind nämlich in der Lage, einen Großteil der Kosten über Fördergelder zu finanzieren. Das beschriebene Paket zur Ideenfindung und -weiterentwicklung ist mit einem Umfang von 7,5 Beratertagen für die Förderung der KfW im Rahmen des Gründercoaching Deutschland (GCD) optimiert. Für Existenzgründer heißt das, dass bei Bewilligung der Zuschüsse 50 bis 90 Prozent der Beratungskosten übernommen werden (aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds).
Der mögliche Zuschuss in Höhe von 90 Prozent ist dabei der Gründung aus der Arbeitslosigkeit vorbehalten und an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Um diese zu erfüllen, kann der zeitliche Umfang des Ideenpakets etwas reduziert werden. Dies gelingt zum Beispiel, indem die beiden Innovationsworkshops von jeweils nur einem Moderator geleitet werden oder die Ideenbewertung etwas gekürzt wird.
Obwohl Gründer und Kleinunternehmen wegen der umfangreichen Förderungsmöglichkeiten primäre Zielgruppe dieses schlanken Ideenpakets sind, bietet sich eine Ideenfindung nach ähnlichem Muster natürlich auch für etablierte Mittelständler und Großunternehmen an. Bei diesen fällt der einzuplanende Zeitaufwand jedoch erfahrungsgemäß höher aus. Je nach Größe des Unternehmens besteht umfangreicherer Abstimmungsbedarf über mehrere Bereiche oder Hierarchieebenen. Auch eine ausführliche Ideenbewertung bedarf bei Großunternehmen deutlich mehr Zeit, kann in diesem Fall jedoch auch von den entsprechenden Unternehmensbereichen (Marketing, Rechtsabteilung) übernommen werden.
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